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Registrierungsaktion der DKMS


Alle 12 Minuten wird bei einem Menschen in Deutschland Blutkrebs diagnostiziert, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche. Oft stellt in diesem Fall eine Stammzellspende die einzige Chance auf Leben dar.

Um Schüler:innen der Oberstufe des Ostendorfer-Gymnasiums auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, besuchte eine ehrenamtlich tätige Referentin die Schule, welche im Auftrag der DKMS über den Themenkomplex der Stammzellspende referierte. Den Schüler:innen wurde erklärt, was in einem an Blutkrebs erkrankten Körper vor sich geht und wie der oder die erkrankte Patient:in auf eine Therapie mit gespendeten Stammzellen vorbereitet wird. Um selbst Stammzellspender:in zu werden, ist zuerst eine Registrierung bei der DKMS nötig, worauf man in die Datei aller zur Verfügung stehenden Spender:innen aufgenommen wird. Sollte der genetische Zwilling nun auf eine Spende angewiesen sein, meldet sich die DKMS.

Die Referentin informierte zunächst ausführlich über verschiedene Methoden der Knochenmarksentnahme und Transplantation. Sind die entnommenen Stammzellen dann dem oder der Erkrankten erfolgreich eingeführt, besteht von beiden Seiten oft der Wunsch eines persönlichen Kennenlernens. Möglich ist dies zwei Jahre nach Abschluss der Transplantation.

Dass dies sehr emotional ist, führte die Referentin anhand eines Videos vor. Darin wird die Geschichte eines kleinen Mädchens gezeigt, welches bereits in frühen Jahren an Blutkrebs erkrankte und die Hilfe ihres genetischen Zwillings benötigte. Im Video dokumentiert ist das Treffen zwischen dem Mädchen, seiner Familie und dem Stammzellenspender.

Die Schüler:innen waren von dieser Erzählung sehr gerührt und hatten im Anschluss an den Vortrag selbst die Möglichkeit, potenziell ein Leben zu retten, indem sie sich direkt per Handy bei der DKMS als Spender:in registrierten. Anschließend führte jede:r registrierte Schüler:in eigens einen Wangenabstrich mittels Wattestäbchen durch. Dabei entnommene Gewebemerkmale werden an ein Labor gesendet, analysiert und in der Spenderdatei gespeichert. Mit Beginn des 18. Lebensjahres werden die Schüler:innen für die Stammzellspende freigegeben und vielleicht hat der oder die ein:e oder andere von ihnen sogar schon bald die Chance, selbst ein Leben zu retten.

(Alina Blomeier, Q11)

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